Jane Eschment

Jane Eschment studierte Sonderpädagogik, Kunst und Deutsch an der Universität zu Köln, arbeitete als Kunstlehrerin an Förderschulen, als Pädagogin in Projekten heteronormativitätskritischer Mädchen*arbeit und als Lehrbeauftragte an der Universität zu Köln. Seit 2015 als LfbA am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln im Lernbereich Ästhetische Erziehung und im Projekt Arts Education in Transition. Interessensschwerpunkte bilden Bezüge zur Ästhetischen Forschung, Fragen inklusiver kultureller Schulentwicklung, Formen und Potentiale von urbanem Lernen, Möglichkeiten kollaborativer Bildungsräume zwischen Theater und Schule in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf. Aktuell Weiterbildung zur Theaterpädagogin.

Worksheets von Jane Eschment

  • Road Trips: Imagine places where you’ve [never] been before

    Mit dieser Unterrichtsreihe wird das Bildarchiv von Google Street View in seinem Potential als künstlerisches Material erforscht. Es wird zum Ausgangspunkt für die Erprobung von aktuellen künstlerischen Strategien, von Remix, Mashup und Performance. Welche Imaginationsräume eröffnen Interaktivität, Zeitsprünge und Brüche in den Bildern? Welche Rolle spielt leibliche Anwesenheit oder Abwesenheit für Prozesse der Raumwahrnehmung? Welche Erzählungen entstehen durch performative und audiovisuelle Erweiterungen des Bildmaterials? Welche Reflexionsanlässe bringt die ästhetisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem alltäglich gewordenen Bildmaterial hervor? Wie umgehen mit der globalen Dokumentationspraxis öffentlicher Räume und Datensammlung von GSV?
    In der Unterrichtsreihe wird die ästhetische Aufmerksamkeit gegenüber einem alltäglich gewordenen Bildmaterial erhöht. Experimente mit künstlerischen Strategien der Verfremdung, Umdeutung und Erweiterung können zweckrationale Wahrnehmungsgewohnheiten irritieren, infrage stellen und neue Denk-, Reflexions- und Handlungsräume eröffnen.